Am 26. November 2022 schrieb ich den Satz auf: «You are not the master, mind! I am the mastermind.» Ich verwendete ihn beim Meditieren als Erinnerung, Abstand zu meinen Gedanken zu gewinnen.
Warum mir diese Formulierung half
Der Satz spielt im Englischen mit «mastermind» und trennt es in «master» und «mind»: Meister und Verstand. In meiner ursprünglichen Erklärung beschrieb ich den Verstand als Werkzeug und mein höheres Selbst als das, was es benutzt. Das ist meine spirituelle Deutung der Erfahrung, keine wissenschaftliche Aussage über getrennte Teile eines Menschen.
Ich schrieb, dass mir die Erinnerung half, ruhiger zu werden und mich weniger mit der Aktivität meines Verstandes zu identifizieren. Das berichtete ich über meine Praxis. Ich verspreche nicht, dass die Wiederholung bei allen dieselbe Wirkung hat.
Was ich zur Urheberschaft sagen kann
Im ursprünglichen Beitrag erklärte ich, eine Google-Suche habe keine Ergebnisse für den Satz geliefert, und beanspruchte ihn deshalb als meinen eigenen. Das Datum dokumentiert, wann ich ihn veröffentlichte. Eine Suche ohne Treffer belegt nicht, dass niemand zuvor ähnliche Worte verwendet hat.
Ich kann ihn zutreffend als die Formulierung bezeichnen, die ich an jenem Tag benutzte und aufschrieb. Die erste Verwendung in der Geschichte kann ich nicht belegen.
Eine Erinnerung statt eines weiteren Streits
Mir ging es darum, mich weniger eng mit einem Gedanken zu identifizieren, nicht darum, eine Debatte gegen ihn zu gewinnen. Würde ich den Satz zum Befehl machen, keine Gedanken zu haben, käme ein weiterer Kampf zu der beschriebenen Praxis hinzu.
Die Formulierung ist persönlich und etwas spielerisch. Ihr Wert in meinem Bericht liegt darin, wie ich sie benutzte, nicht im Nachweis eines Eigentumsrechts an den Worten.



