Leben zwischen Kulturen

Ein Spaziergang durch Civita: Berge als Schutz

Valon Asani · · 1 Min. Lesezeit

Ein Spaziergang durch Civita: Berge als Schutz

Bei meinem Spaziergang durch Çifti — auf Italienisch Civita — filmte ich die Häuser und Gassen um mich herum. Ich beschrieb, wie ruhig es dort wirkte. Gelegentlich hörte man Menschen Albanisch oder Italienisch sprechen, doch ich kam immer wieder auf diese Ruhe zurück.

Die Landschaft brachte mich auf ein Bild: Berge als Schutz. Im Video fragte ich mich, ob die Menschen, die hierherkamen, einen Ort gesucht hatten, an dem sie sich sicherer fühlten, abseits der Küste und zwischen den Hügeln.

Ein Eindruck ist keine historische Erklärung

Das war meine Deutung beim Gehen, kein Beleg für die genauen Motive der Siedler. Die Beschreibung der Gemeinde verortet Civita auf etwa 450 Metern über dem Meeresspiegel im Nationalpark Pollino und bezeichnet es als eine der historischen albanischen Gemeinschaften Italiens.

Der Anblick löste eine Frage aus; er beantwortete sie nicht. Die Aufnahme kann nicht klären, warum einzelne Familien diesen Ort wählten.

Sie hält aber einen kleinen Moment unseres Besuchs fest. Ich zeigte auf die Häuser und die vermutete Richtung des Zentrums; Eduardi war weiter vorne zu sehen. Ausserdem erwähnte ich unser Interesse, ein Haus mitten in der Gemeinschaft zu mieten, um den Ort zu erleben. Das war eine Idee im Video, keine Aussage, dass wir sie bereits umgesetzt hatten.

Civita: Begegnung mit lebendigem arbëreshischem Erbe

Originalbeitrag · 2026-10-12

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