In Civita, auch Çifti genannt, begegnete mir albanische Geschichte auf den Strassen, in Gesprächen und im Alltag eines kalabrischen Dorfes. Geschichten, die ich aus der Ferne kannte, bekamen eine andere Bedeutung.
Italiens offizielles Tourismusportal datiert die albanische Besiedlung auf etwa 1471. Das bietet einen zeitlichen Anhaltspunkt; Migration war ein Prozess und nicht eine einzige gemeinsame Reise aller Familien. Civita auf Italia.it.
Im Video sprach ich vom Weg aus Arbëria nach Italien und den mitgebrachten Traditionen. Die Begegnungen im Dorf machten diese Verbindung greifbar. Es ging um Sprache, Kleidung und Zugehörigkeit, mitten im heutigen italienischen Alltag.
Auch die Berge fielen mir auf. Beim Blick auf die Landschaft dachte ich laut über Schutz und Sicherheit nach. Das war eine Überlegung während des Besuchs, kein Beweis für die Wahl jedes einzelnen Siedlungsortes.
Mitgenommen habe ich den Wunsch nach mehr Verbindung: diese Gemeinschaften besuchen, ihnen zuhören und die Menschen kennenlernen, deren Geschichten mit unseren verbunden bleiben.
Originalbeitrag · 2026-10-12
Zum Besuch gehörte auch das Restaurant Kamastra. In zwei kurzen Beiträgen bedankte ich mich für die Gastfreundschaft und beschrieb ein Gespräch zwischen Albanisch, Arbëresh und Italienisch. Solche persönlichen Begegnungen standen hinter meiner Begeisterung für Civita. Im Kamastra · Meine Reaktion nach dem Gespräch.