In der Ankündigung von Spotted zur Euro 2024 beschrieb ich zwei unterschiedliche Möglichkeiten, dua zu nutzen: breit suchen oder Menschen entdecken, deren Wege sich mit den eigenen kreuzen. Als konkretes Beispiel dienten Fussballfans in Deutschland.
Dieser Beitrag blickt auf den damaligen Release zurück. Er ist keine aktuelle Funktionsanleitung und behauptet nicht, dass kein anderer Dienst etwas Ähnliches anbietet. Mich interessiert die Designfrage: Wie wird aus «jemand, den ich gerne kennenlernen würde» eine Suche, die ein Mensch wirklich versteht?
Mit der Situation anfangen
Im einen Beispiel war die Person offen für Kontakte überall. Im anderen hatte sie genauere Vorlieben und wollte Menschen sehen, denen sie unterwegs begegnete. Dahinter stehen verschiedene Absichten. Dieselbe Ausgangsansicht für beide würde diesen Unterschied übergehen.
Ein hilfreicher Filter beantwortet eine verständliche Frage: Wen möchte ich kennenlernen und wie weit möchte ich suchen? Zusätzliche Bedienelemente sind schnell eingebaut. Ihre Bedeutung klarzumachen, braucht mehr Sorgfalt. Menschen sollten verstehen, was sich ändert, wenn sie eine andere Option wählen.
Nähe als Ausgangspunkt für Spotted
Sich zu begegnen kann eine Gelegenheit zum Kennenlernen schaffen. Es sagt noch nichts über gemeinsame Werte aus oder darüber, ob die andere Person ein Gespräch möchte. Ein Produkt muss weiterhin Raum für die Entscheidung beider Menschen lassen.
Meine praktische Schlussfolgerung aus dieser Ankündigung: Beschreibe zuerst die menschliche Situation, dann die Funktion. Frage danach, ob jemand sie benutzen kann, ohne ihre Wirkung erraten zu müssen. Die heutigen Einstellungen und die Verfügbarkeit findest du in der aktuellen App.