Sunny Hill in Prishtina gab Spotted einen konkreten Rahmen: Menschen auf demselben Festival, die jemanden wiederfinden möchten, dem sie begegnet sind. Das war die Idee hinter unserer Ankündigung und dem geplanten Auftritt des Teams.
Das war der Plan für dieses Festival, kein aktuelles Programm. Die Frage dahinter beschäftigt mich weiterhin: Warum sollte die App jemanden bei einer echten Veranstaltung interessieren?
An einer Veranstaltung teilt sich ein Produkt die Aufmerksamkeit mit allem, was rundherum passiert. Eine hilfreiche Erklärung beginnt bei der Situation, nicht bei einer Funktionsliste. Was möchte jemand dort vielleicht tun? Wie passt die App zu diesem Moment?
In der Beschreibung war dieser Zusammenhang das Kennenlernen im Festivalumfeld. Eine solche konkrete Situation kann einem Team helfen, die Erklärung verständlicher zu machen. Sie liefert auch Fragen zum Zuhören: Was ist unklar? Was ist relevant? Was hatten die Menschen erwartet?
Ein Stand, ein Team und ein Social-Media-Beitrag können eine Marke sichtbar machen. Allein sagen sie noch nicht, ob das Produkt nützlich war. Bestimme vor einer Veranstaltung, was du lernen willst und wie du es festhältst, ohne unnötige persönliche Angaben zu sammeln.
Unterscheide danach zwischen dem Plan und dem tatsächlichen Geschehen. Halte Beobachtungen, Fragen und gemessene Ergebnisse auseinander. Der Sunny-Hill-Beitrag bewahrt einen ambitionierten Moment der Unternehmensgeschichte. Meine Lehre daraus: Verbinde das Produkt mit einer realen Situation und bleibe neugierig, ob diese Verbindung für die Menschen vor Ort Sinn ergibt.
Ein Moment vom Sunny Hill blieb festgehalten: Fjolla vorne im Publikum, für dua dabei.