«Ich kann nicht.» «Das funktioniert nicht.» «Es gibt keine Möglichkeiten.» In der Beschreibung dieses Videos hinterfrage ich einschränkende Überzeugungen, die mir im Umfeld des Kosovo begegnen. Wer solche Sätze ständig wiederholt, hat die Antwort manchmal schon parat, bevor die Frage gestellt ist.
Der nächste hilfreiche Schritt ist, die Aussage konkret zu machen. Was genau geht nicht? Mit welchen Mitteln? Was hast du bisher versucht? Ein konkretes Hindernis gibt dir etwas, woran du arbeiten kannst. Ein pauschales Urteil beendet das Gespräch.
Benenne das Hindernis
Schreibe auf, was du tun möchtest und welcher Satz dich davon abhält. Trenne anschliessend Wissen von Vermutungen. «Ich brauche Ausrüstung, die ich mir zurzeit nicht leisten kann» beschreibt eine Einschränkung. «Menschen wie ich bekommen nie eine Chance» macht daraus eine Geschichte über deine gesamte Zukunft.
Geld, Zugang und Beziehungen können eine Rolle spielen. Wenn du diese Hindernisse konkret benennst, hast du einen Ausgangspunkt: Kosten herausfinden, nach Alternativen fragen oder mit jemandem sprechen, der das Problem kennt.
Versuche etwas, aus dem du lernen kannst
Wähle einen kleinen Schritt, der dir neue Informationen liefert. Frage einen möglichen Kunden. Erstelle ein einfaches Beispiel deiner Arbeit. Finde heraus, welche Fähigkeit für eine bestimmte Möglichkeit wirklich gebraucht wird.
Notiere vorher, welches Ergebnis du erwartest. Vergleiche danach das Ergebnis mit deiner Vermutung. Auch ein erfolgloser Versuch kann dir mehr sagen als eine Annahme, die du nie geprüft hast.
Du musst nicht behaupten, dass alles möglich ist. Nimm dir eine Überzeugung vor und gib der Realität die Gelegenheit, darauf zu antworten.