«Die Zeit für ein neues nationales Erwachen ist gekommen.» Diesen Aufruf habe ich in meinem neuesten Beitrag geteilt. Ich nannte ihn «Nationales Erwachen 2.0»: ein Aufruf, zusammenzukommen, bewusster zu werden und unsere gemeinsamen albanischen Interessen über persönliche Vorteile, Parteitreue und religiöse Spaltung zu stellen.
Mein Ausgangspunkt ist Zugehörigkeit. Bevor eine Partei, eine Ideologie oder eine Religionszugehörigkeit zum Grund wird, sich gegen einen anderen Albaner zu wenden, sollten wir uns an das Gemeinsame erinnern. Unsere Sprache, Kultur, Geschichte und Zukunft verdienen unsere gemeinsame Aufmerksamkeit.
Wissen gehört neben Mut
Im Beitrag nannte ich vier Dinge, die wir brauchen: Wissen, Zusammenhalt, Mut und Liebe zur Heimat. Wissen gehört in diese Aufzählung. Wer dazu aufruft, unsere Geschichte zu schützen, verlangt auch etwas von uns: sie kennenzulernen. Meine jüngste Lektüre von Sami Frashëri ist Teil desselben Gesprächs über Sprache, Religion und Zugehörigkeit.
Ich rief auch den Geist von Gjergj Kastrioti–Skanderbeg als Sinnbild für Mut und neue Entschlossenheit auf. Das ist ein Bezug auf ein historisches Symbol, keine Behauptung, unsere Umstände seien dieselben wie seine.
Die gemeinsame Zukunft an die erste Stelle setzen
Mich beschäftigen Spaltungen, die Menschen gegeneinander aufbringen. Mein Aufruf ist, unsere Kräfte zum Schutz unserer Sprache, Kultur, Heimat und Zukunft zu bündeln. Ich möchte, dass dieses gemeinsame Anliegen mehr wiegt als die Loyalitäten, die uns trennen.
Das ist meine Haltung dazu, was ich mir für uns wünsche. Es ist kein Bericht, der Vorwürfe gegen bestimmte Menschen oder Gruppen belegt. Im Zentrum steht die Überzeugung aus meinem Beitrag: Nur gemeinsam können wir unsere Nation dorthin führen, wo sie unserer Ansicht nach gelangen kann.
Originalbeitrag · 18 October 2026



