Eine neue Idee begeistert. Bei einer zu bleiben, bis man wirklich gut darin wird, verlangt mehr. Diese Frage begleitet mich als Gründer.
Mein Gedanke ist, zuerst tiefer zu gehen. Wähle ein Problem, dessen Lösung sich lohnt, und bleib lange genug dabei, um etwas Wesentliches zu lernen.
Schreib auf, wem du hilfst, welches Problem du lösen möchtest und was du als Nächstes herausfinden musst. Enthält jede Antwort mehrere voneinander unabhängige Zielgruppen oder Ziele, grenze sie weiter ein.
Bei einem neuen Projekt kann der nächste Schritt ein Gespräch mit jemandem sein, der das Problem kennt. Bei einem bestehenden Produkt lohnt es sich vielleicht, ein wiederkehrendes Ärgernis zu lösen, bevor neue Funktionen dazukommen. Tiefe bedeutet nicht endloses Polieren, sondern Aufmerksamkeit für die entscheidende Arbeit.
Führe eine Liste mit Möglichkeiten, die noch keine Priorität haben. Eine Idee ernst zu nehmen verlangt nicht, sie sofort umzusetzen. Kehre zur Liste zurück, sobald die aktuelle Arbeit einen klaren Entscheidungspunkt erreicht.
Im ursprünglichen Begleittext erwähne ich die bekannten «10 000 Stunden». Als garantierte Grenze für Können würde ich diese Zahl nicht verwenden. Hilfreich sind beständige Übung, Rückmeldungen und eine langfristige Richtung. Bevor du das Nächste anfängst, frag dich: Hat diese Sache bereits eine faire Chance bekommen, gut zu werden?
Bei dua kam diese Frage zurück, als wir nach internationalem Wachstum einen klareren Fokus wählten.