Menschen fragten mich, warum ich den Protestaufruf einer feministischen Gruppe geteilt hatte. Meine Antwort beginnt mit dem Wert, den ich an erste Stelle setze: der Familie. Eine Familie sollte ein Ort der Liebe, des Respekts und der Unterstützung sein. Gewalt hat darin keinen Platz.
In meinem Video vom 27. Oktober erklärte ich: Wer Sicherheit und gleiche Rechte für Frauen unterstützt, muss nicht jeder Idee einer Bewegung zustimmen. Ich kann Vorstellungen ablehnen, die ich für schädlich für das Familienleben halte, und zugleich einen Protest für den Schutz von Frauen unterstützen. Diese Positionen gehören zusammen.
Eine Partnerin ist kein Besitz
Ich kritisierte die Vorstellung, ein Mann besitze seine Frau oder dürfe mit ihr umgehen, wie er wolle. Das darf er nicht. Frauen verdienen Würde zu Hause, im öffentlichen Raum und in ihren Beziehungen. Die Familie zu verteidigen kann nicht bedeuten, die Person zu schützen, die das Zuhause unsicher macht.
Ich sprach auch über die fehlende Unterstützung, die Frauen in ihrem Umfeld erleben können. Meine Sorge war, dass jemand, der Gewalt erlebt, keinen Ausweg und keine Anlaufstelle sieht. Eine Debatte über Etiketten darf das Bedürfnis nach Sicherheit und Unterstützung nicht überdecken.
Der Aufruf, den ich teilte
Mein Beitrag unterstützte den angekündigten Protest am 28. Oktober 2026 um 16:00 Uhr auf dem Zahir-Pajaziti-Platz in Prishtina. Die Ankündigung forderte, die Tötung von Frauen als nationalen Notfall zu behandeln. Das sind die Angaben des Aufrufs, den ich am 27. Oktober teilte, keine laufend aktualisierte Veranstaltungsankündigung.
Meine Haltung ist klar: Frauen zu schützen und die Familie zu schützen gehört zusammen. Die Menschen, die uns am nächsten stehen, sollten bei uns Respekt und Sicherheit finden.
Originalbeitrag · 2026-10-27