Nein, ich bin nicht wegen des Chaos ins Kosovo zurückgekehrt. Und ja, ich habe die guten Möglichkeiten genutzt, die die Schweiz bietet. Beides kann stimmen.
Sich für einen Ort zu entscheiden bedeutet nicht, so zu tun, als hätte einem der andere nichts gegeben. Ich muss die Schweiz nicht schlechtreden, um zu erklären, dass mir Kosovo wichtig ist.
Eine Rückkehr macht auch nicht jede Schwierigkeit plötzlich zu etwas Feierlichem. Eine Entscheidung ist komplizierter als das Etikett, das jemand von aussen daraufklebt.
Ich habe bereits darüber geschrieben, dass eine Rückkehr Zeit braucht. Auch das gehört dazu: Dankbarkeit für ein Land und Engagement für ein anderes müssen sich nicht ausschliessen.
Was möchtest du dort aufbauen, wo du bist?