Zum Beginn der Euro 2024 teilte ich auf TikTok ein Update über die Arbeit unseres Teams bei dua.com an einem neuen Release. Der Beitrag verbindet die Begeisterung für das Ereignis mit dem Stolz auf das, was das Team veröffentlicht hatte.
Es ist eine historische Ankündigung. Funktionen, Bewertungen und Pläne in der damaligen Beschreibung beziehen sich auf diesen Zeitpunkt und sind kein Versprechen über die heutige App. Im Rückblick finde ich besonders interessant, wie viele Teile eines Produkts zusammenspielen müssen.
Ein Launch besteht aus mehr als sichtbaren Funktionen
Die Beschreibung nennt zusätzliche Sprachen, die Entdeckung von Menschen, deren Wege sich gekreuzt hatten, Einstellungen zur Sichtbarkeit, eine Website und eine erneuerte Gestaltung. Sie erwähnt auch Tests, Fehlerbehebungen und Arbeit an der Leistung. Einiges davon eignet sich für eine auffällige Ankündigung. Anderes fällt vor allem dann auf, wenn es fehlt.
Für ein Team vor einem Release ist eine Übung hilfreich: Verbinde jeden Punkt mit dem nächsten Schritt eines Nutzers. Versteht die Person die Oberfläche? Kann sie entscheiden, was sie teilt? Findet sie einen passenden Menschen? Kann sie die beabsichtigte Handlung abschliessen? Die Liste veröffentlichter Änderungen ist erst der Anfang dieser Prüfung.
Trenne das Ziel vom Ergebnis
Im Beitrag beschreibe ich das Ziel, früh im App-Erlebnis einen Nutzen zu schaffen, und meine Begeisterung für die weitere Vermittlungsarbeit. Ein Ziel gibt dem Team eine Richtung. Es belegt nicht, dass alle Menschen dieses Erlebnis hatten oder dass eine geplante Verbesserung das gewünschte Ergebnis erzielte.
So lese ich diese Ankündigung heute: als Aufzeichnung von Einsatz und Ambition rund um einen bestimmten Launch. Feiere das Team. Frage danach weiter, ob das Erlebnis für den Menschen funktioniert, der die App öffnet.