Ein Zuschauer schrieb, dass er sich auf jede Idee und jedes Unternehmen voll einlasse, aber nichts funktioniere. Aus diesem Kommentar konnte ich seine Versuche nicht beurteilen. Was ich teilen konnte: Auch mein eigener Weg enthielt viele Fehlschläge.
Manche Ideen schafften es nicht einmal bis zur Firmengründung. Andere Unternehmen starteten und scheiterten später. Einige machten Umsatz ohne Gewinn. Ich verlor auch investiertes Geld. Der Weg verlief weit weniger geradlinig, als ein aufgebautes Unternehmen vermuten lässt.
Auch bei Be The One begann ich neu
In dieser Aufnahme erzählte ich, dass ich seit mehr als einem Jahr an Be The One arbeitete und die App mehrfach neu begonnen hatte. Ich arbeitete monatelang an einer Version, merkte, dass ich mit der Richtung unzufrieden war, und fing erneut an.
Diese Erfahrung stand hinter meiner Ermutigung. Ich glaubte an den Wert dessen, was ich aufbauen wollte. Aber bis zu einer Version, mit der ich zufrieden war, brauchte es wiederholte Anläufe.
Nicht einfach zur nächsten Idee wechseln
Der praktische Teil meiner Antwort war: Halte inne und frage, warum ein Versuch gescheitert ist. Schreib es auf. Sprich mit einem anderen Unternehmer darüber. Überlege, ob ein Buch, ein Kurs oder ein Mentor bei etwas helfen könnte, das du noch nicht verstehst.
Ich erwähnte auch ChatGPT als Gesprächspartner für diese Reflexion. Es ging darum, die Fehler zu untersuchen, statt bloss festzustellen, dass etwas gescheitert ist, und sofort weiterzugehen.
Meine Botschaft sollte dazu ermutigen, zwischen den Versuchen weiterzulernen. Beharrlichkeit allein belegt nicht, dass ein bestimmtes Unternehmen erfolgreich sein wird.
Originalbeitrag · 2026-10-18