Jemand fragte nach einem Rat. Meine Antwort war praktisch: Erstelle deine Website, baue dein LinkedIn-Profil auf, ergänze ein Portfolio mit deinen besten Arbeiten und bewirb dich dann erneut. Es geht darum, deine Arbeit für andere verständlicher zu machen.
In einer Bewerbung kannst du schreiben, dass du etwas kannst. Ein passendes Beispiel gibt der lesenden Person etwas Konkretes zum Beurteilen. Das garantiert kein Vorstellungsgespräch, und eine persönliche Website ist nicht für jeden Beruf nötig. Sie ist eine Möglichkeit, das zu verbessern, was in deiner Hand liegt.
Ein Portfolio für die Bewerbung zusammenstellen
Daraus muss kein riesiges Website-Projekt werden. Beginne mit einer kurzen Vorstellung, der Art von Arbeit, die du suchst, und einer klaren Kontaktmöglichkeit. Wähle danach einige Beispiele aus, die zur Stelle passen.
Erkläre jeweils die Aufgabe, deinen Beitrag und das Ergebnis, das du ehrlich belegen kannst. Bei einem Teamprojekt sagst du, welcher Teil von dir stammt. Eine Übungsarbeit kennzeichnest du als solche. Vertrauliche Kundenunterlagen gehören nicht ins Portfolio, nur damit die Seite eindrucksvoller aussieht.
Die nächste Bewerbung konkret machen
Profil, Portfolio und Bewerbung sollten ein stimmiges Bild ergeben. Verlinke das Beispiel, das zur Frage dieses Arbeitgebers passt. Niemand sollte sich zuerst durch alles suchen müssen, was du je gemacht hast. Prüfe, ob der Link funktioniert und die Seite auf dem Handy gut lesbar ist.
Bitte vor der nächsten Bewerbung einen Freund, die Seite kurz anzusehen: Erkennt er, was du machst, was dein Beitrag war und wie er dich erreicht? Wo er unsicher ist, kannst du klarer werden.
Das steckt hinter meiner kurzen Antwort: Gib der Person, die deine Bewerbung liest, etwas Verständliches und Relevantes zum Beurteilen. Verbessere die Belege und versuche es erneut.